Verlegen und Verbinden von Hängedachrinnen

Hängedachrinnen – ganz gleich ob kastenförmig oder halbrund – sind mit einem Gefälle von 1-3 mm/m zu verlegen, es sei denn, es ist etwas anderes gefordert. Anzumerken ist hierbei, dass etwaige Wasserrückstände die in der Rinne bleiben, keinen Mangel darstellen, da durch Faktoren wie der sich verändernden Dachunterkonstruktion und dem anbringen von Dehnungsausgleichern, kein zu 100% perfekter Abfluss möglich ist.

Beim Verbau der Dachrinne ist außerdem darauf zu achten, dass die Hinterkante einer jeden Rinne um mindestens 8 mm höher liegt, als die Vorderkante. Da es erforderlich ist, die Dachrinne per Traufblech mit der Dachdeckung zu verbinden, muss man die Überdeckung des Traufbleches mit der Dachdeckung an die klimatischen- und örtlichen Bedingungen, dem Deckmaterial und an die Dachneigung anpassen Sofern keine andere Art der Befestigung machbar ist, so ist es möglich, das Traufblech in die Hinterkante der Rinne, also dem Wasserfalz, einzuhängen. Alternativ kann man dafür auch die Feder des Rinnenhalters nutzen.

Der Planer selbst hat die Ausführung und die Art und Weise der Entwässerung der Unterspannbahnen und die der Unterdächer in die Rinnen festzulegen. Diese Festlegungen richten sich an die jeweilig vorliegenden Umstände und Verhätlnisse.


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